Mit Inkrafttreten der 44. BImSchV ist das Schornsteinfegerhandwerk aufgefordert, mittelgroße Feuerungsanlagen für flüssige und gasförmige Brennstoffe nach neuen Prüfvorschriften zu überwachen. Betroffen sind Anlagen zur Verbrennung von Stein- oder Braunkohle, Holz und Biomasse, Bio- sowie Erdgas oder Heizöl im Bereich von einem bis maximal zehn Mega-Watt. Die All-in-one Abgasmessgeräte EUROLYZER STx und MULTILYZER STx von AFRISO erfüllen alle messtechnischen Anforderungen der 44. BImSchV und verfügen bereits über eine TÜV-geprüfte NO-Messung.

Das neue Menü „44. BImSchV“ in den Abgasmessegeräten EUROLYZER STx und MULTILYZER STx beinhaltet die vorgeschriebene Drei-Minuten-Mittelwertmessung von NO(x) und CO, eine Abgasverlustmessung mit Mittelwertbildung über 30 Sekunden sowie die zugehörige Ermittlung der Rußzahl und Ölderivaten bei flüssigen Brennstoffen. Grundsätzlich können im Markt befindliche AFRISO Abgasmessgeräte problemlos mit einem NO-Sensor nachgerüstet werden und verfügen danach automatisch über die vom TÜV Süd geprüfte „NO(x)-Messung gemäß 44. BImSchV“. Aktuell bietet AFRISO mit der BLACK-EDITION-Jubiläumsaktion attraktive Grundgeräte für Schornsteinfegerbetriebe, die sich zusätzlich mit dieser Option ausrüsten lassen.

Beide All-in-one Abgasmessgeräte eignen sich neben der Abgasanalyse auch zur (Differenz-)Druck- oder (Differenz-)Temperatur-Messung, Pitot-Messung sowie zur Überprüfung von Gasfeuerstätten auf CO-Konzentrationen. Im Rahmen einer Staubmessung wird der MULTILYZER STx zur Ermittlung der Abgaswerte und als zentraler Controller für das AFRISO Staubmessgerät STM 225 verwendet. 

In Verbindung mit den CAPBs®-Messeinheiten lassen sich die beiden Allrounder noch weiter ausbauen: So können z.B. Sensormodule zur Gasleckdetektion, Kontrolle des Raumklimas (CO2, TVOCs, Luftfeuchte) oder weitere Temperaturfühler einfach über Bluetooth® Smart mit den Geräten gekoppelt werden. Die Messdatenauswertung erfolgt dabei direkt im Messgerät. Alle Protokolle können ohne weitere Software als HTML-Datei archiviert und mit jedem Internetbrowser geöffnet werden. Alternativ lässt sich ein QR-Code generieren, um die Daten an Kehrbezirksverwaltungsprogramme zu übergeben oder mit Smartphones zu scannen und per E-Mail oder Messenger-Dienste zu versenden.